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JUGENDSCHUTZ KONKRET
Jugendschutzmassnahmen garantieren Qualität
für alle Gäste. Sie gehen vom Rahmenprogramm über
die Beschallungs- und Lichtqualität, das Raumambiente,
das Sicherheits- und Barpersonal bis zum attraktiven Getränkeangebot
im nichtalkoholischen Bereich ohne dogmatischen Anspruch.
Hier finden Sie alle wichtigen Informationen,
um Veranstaltungen jugendschutzgerecht planen und durchführen
zu können.
Machen Sie sich bereits im Vorfeld Ihrer
Veranstaltung Gedanken darüber, wie Sie Alkohol- und
Drogenmissbrauch oder Gewalt begegnen wollen. Wer die entsprechenden
Massnahmen in einem Präventionskonzept festhält,
erspart sich Stress und negative Schlagzeilen.

VON ANFANG AN:
ALLES UNTER KONTROLLE!
Wie weisen wir auf eine Altersbeschränkung
und eine Ausweispflicht hin?
- Z.B. auf
Plakaten, Flyern, Inseraten, Billetten und weiteren Kommunikationsmitteln.
- Im Eingangsbereich
auf Plakaten.
Wie führen wir die Alterskontrollen
am Eingang durch?
- Z.B. durch professionelles Personal
oder gut instruierte Helferinnen und Helfer, die mindestens
18-jährig sind.
- Verlangen Sie amtliche Ausweise, da
Schüler- und Studentenausweise ohne grossen Aufwand
gefälscht werden können.
Wie können wir die Eingangs- mit der
Ausschankkontrolle kombinieren?
Wie verhindern wir, dass Alkohol mitgebracht
oder nach draussen genommen wird?
Führen Sie Körperkontrollen durch weibliches und
männliches Personal am Eingang/Ausgang durch. So haben
Sie auch das Abfall- und Scherbenproblem in der nahen Umgebung
im Griff.
Wie können wir unsere präventiven
Bemühungen vermarkten?
Erwähnen Sie z.B. die Präventionsmassnahmen in der
Medienarbeit. Schaffen Sie ein Qualitätslabel für
ihre Anlässe (evtl. in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltenden).

DAS BARPERSONAL:
EINSCHRÄNKEN BEIM EINSCHENKEN
Welche Punkte gehören ins Briefing
für unser Barpersonal?
- Professionalität am Arbeitsplatz:
Wer arbeitet, trinkt keinen Alkohol.
- Jugendschutzbestimmungen sind bekannt
und werden konsequent angewendet.
- Beim Alkoholausschank Ausweis verlangen,
sofern keine Eintritts-Alterskontrolle durchgeführt
wurde.
- Personen verwarnen, die Jugendliche
mit alkoholischen Getränken versorgen.
Wie können wir das Barpersonal sonst
noch unterstützen?
- Gäste, die keinen Alkohol erhalten,
reagieren oft aggressiv. Deshalb üben Sie den Umgang
mit heiklen Situationen im Vorfeld.
- Stellen Sie insbesondere unerfahrenen
Barhelferinnen und Barhelfern eine erfahrene (erwachsene)
Person zur Seite.
- Überprüfen Sie das Verhalten
des Personals beim Alkoholausschank immer wieder.

DAS BARANGEBOT:
ITS ALL IN THE MIX!
Bieten wir, wie es das Gesetz verlangt,
mindestens drei alkoholfreie Getränke billiger an als
das günstigste alkoholische Getränk gleicher Menge?
Ist unser Angebot an alkoholfreien
Getränken für Jugendliche attraktiv?
- Führen Sie ein ausgewogenes Sortiment
an nichtalkoholischen Getränken (mehr als nur Cola,
Orangensaft und Mineral).
- Arbeiten Sie mit Getränkelieferanten
zusammen und entwickeln Sie gemeinsam neue Ideen für
die Bar.
- Bieten Sie alkoholfreie und ansprechend
präsentierte Cocktails und Drinks an und unterstützen
Sie die Konsumentin, den Konsumenten bei ihrer/seiner Wahl.
- Sorgen Sie mit einer mietbaren, alkoholfreien
Saft oder Milchbar für eine zusätzliche Attraktion.
Wollen wir auf der Preisliste der alkoholischen
Getränke die Altersfreigabe aufführen?
Wie können wir Gäste belohnen,
die keinen Alkohol trinken?
- Z.B. Be my angel tonight
- Z.B. mit Happy Hour für nichtalkoholische
Getränke.
- Z.B. schnellere Bedienung (durch getrennten
Ausschank).
Sind die obligatorischen Hinweistafeln an
der Bar angebracht?
- Hinweistafeln zum Aufhängen können
Sie kostenlos bestellen oder natürlich selber gestalten.
Bestellformular

DAS RAHMENPROGRAMM:
FÜR ABWECHSLUNG SORGEN!
- Läuft an unserem Fest mehr als
nur Konsumieren?
- Getrunken wird oft aus Langeweile:
Bieten Sie Alternativen wie Tischfussball, Dart, Kartenspiele
usw. an.
Wie beugen wir alkoholbedingten Unfällen
vor?
- Im Eingangsbereich (innen und aussen)
gut sichtbare und lesbare Plakate mit Telefonnummern von
Taxis und die Abfahrzeiten des öffentlichen Verkehrs
aufhängen.
- Angeheiterte Personen am Ausgang auf
ihre Fahrtüchtigkeit ansprechen und auf Wunsch ein
Taxi organisieren.
- Mit einem Taxiunternehmen zusammenarbeiten:
Taxi vor Ort.
- Bei grösseren Anlässen:
Heimkehrservice organisieren (Nez Rouge, Sammel-Pendelbusse).
Wie können wir Besucherinnen und
Besucher über Drogen informieren?
- Das Gefährdungspotenzial beim
Konsum von Partydrogen ist meistens schwer abschätzbar
und wird häufig unterschätzt. Deshalb ist es wichtig,
Jugendliche auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen
(Risikoreduzierung). Infomaterial
finden sie hier
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